Kurze Kritik an Beatswagger.com

So, nach den ganzen Positiv-Nachrichten heute mal eine erste Sammlung von Kritikpunkten an Beatswagger.com – let’s go!

Die Startseite:
Wenn potentielle Käufer auf die Startseite kommen sehen sie drei verschiedene Listen, “Hot List”, “New Beats” und “Recent Sales” – dann gibt es noch sieben Top-Seller-Banner – das war’s.

In der Liste der “New Beats” wird man nur ein paar Stunden nach dem Upload angezeigt.

Der Standard-Preis ist auf mindestens 35$ festgelegt und nur User mit Exklusive-Account für 200$/Monat haben die Möglichkeit Beats zu günstigeren Preisen anzubieten – das machen natürlich alle Leute mit Top-Seller-Account und somit sind eigentlich alle “Newbies” direkt aus dem Rennen, da sie die Konkurrenz nicht unterbieten können.

Dann gibt es noch die “Recent Sales” Liste, in die man sich natürlich “reinmogeln” könnte wenn man seine eigenen Beats kauft, bzw. von einem Freund kaufen lässt – dafür bezahlt man aber letztendlich dann für jeden Transfer Provision an beatswagger.com.

Die einzige Option als “Newbie” zufällig gefunden zu werden ist die Funktion “Search Beats”, die aber bei dem Überangebot an Information auf der Startseite kaum jemand mehr anklicken wird, die potentiellen Käufer werden sich einfach die Beats aus den gekauften Top-Seller-Slots anhören bis sie einen gefunden haben der ihnen gefällt, fertig.

Die Webseite ist also okay um 8 Beats draufzuwerfen und zu warten – aber wahrscheinlich wartet man dann ewig (das wird die Zeit zeigen).

Der einzige Weg die Seite professionell zu nutzen ist 25 wirklich sehr, sehr, sehr gute Beats zu haben und sich einen Top-Seller-Account zu kaufen – das wäre auch ein Experiment wert – aber nur wenn man sich 100% sicher sind, dass die eigenen Beats es PROBLEMLOS mit allen anderen Beats der anderen Top-Seller aufnehmen können. Wenn ich meine es wäre an der Zeit dafür, werde ich das ausprobieren, das Jahr ist schließlich noch jung und ich bin durchaus bereit ein paar €uros in diesem Experiment zu verbrennen um an halbwegs aussagekräftige Erfahrungswerte zu gelangen.

Bis drehen da erstmal meine 8 Beats des Standard-Accounts ihre Runden…

…wobei mir noch EIN KOSTENLOSER Trick einfällt wie man doch immer auf der Startseite sein kann, und wahrscheinlich sogar auf Platz 1 der “New Beats”: einfach täglich einen Beat löschen und neu hochladen, dann steht er wieder oben in der Liste. Allerdings verbraucht das jedesmal Zeit und kostet Nerven – die ich lieber in die Produktion von neuen Beats stecke.

Eigentlich die beste Option von Beatswagger ist die Generierung des automatischen Werbebanners, das man dann überall einbinden und dadurch Besucher in den eigenen Beatshop auf Beatswagger lotsen kann.

Grob gesagt kann man Beatswagger einfach als Beatshop benutzen und kann sich selber jegliche Infrastruktur sparen – wenn man mehr will – muss man eben auch mehr investieren – an Zeit und Geld.

Und noch eine Webseite zum Kaufen und Verkaufen von Rap- und HipHopBeats: Beatswagger.com.

Oldschool Music Business :D

Oldschool Music Business :D

Das Jahr fängt gemütlich an, und mein Plan ist es euch jeden Tag mit neuen Information rund um das Beatbusiness zu versorgen.

 

Damit ich euch mit den Informationen versorgen kann, muss ich mir die selber natürlich erstmal besorgen.

Und da man heutzutage keinem Review mehr über den Weg trauen kann, muss ich alles selber ausprobieren.

Meine Erfahrungen auf dem Weg durch das Online-Business rund um das Kaufen und Verkaufen von HipHop-, Rap- und sonstigen Beats dokumentiere ich hier, möglichst genau so wie sie auch passieren.

Also – heute steht die Anmeldung bei einer weiteren Plattform auf dem Programm: Beatswagger.com.

Hört sich cool an, aber was heißt “Swagger” – mal schauen – das Urban Dictionary sagt dazu verschiedene Dinge – es ist wohl schwierig dieses Slang-Wort sauber ins Deutsch rüberzuretten, aber ich kann es ja mal wild versuchen “Swagger ist eine hochwertige, einzigartige, öffentlich zur Schau getragene Ausstrahlung von hoher Anziehungskraft – Swagger ist ein fantastischer, persönlicher Stil.” Gut, soviel zum Namen “Beatswagger”, der uns also vorallendingen eins sagen will: hier gibt’s fette Beats.

Ich habe mich also heute bei Beatswagger.com angemeldet, bzw. ich bin gerade dabei und berichte live aus der Formular-Arena. Die Anmeldung verläuft sehr im Stile einer Forums-Anmeldung und das hat einen Grund: beatswagger.com ist eine Handesplattform für Beats mit Forum. Nachdem man sich angemeldet hat erhält man eine Bestätigungsmail mit einem Aktivierunslink – sobald man diesen anklickt ist man freigeschaltet und kann loslegen.

Wie das verkaufen von Beats im Detail funktioniert, ist in den FAQ von Beatswagger.com ganz gut erklärt, aber auch hier gilt: studieren geht über probieren. Um es wirklich zu begreifen muss man es also ausprobieren.

Der Upload von Beats ist kostenlos, wenn ich das richtig sehe, und bei erfolgreichem Verkauf gehen 50% Provision an die Plattform.

Jeder User kann standardmäßig bis zu 8 Beats hochladen.

Gut, ich lade also mal testweise einen Beat hoch. Hierzu klicken wir links oben auf “User CP” um ins User-Control-Panel zu gelangen, dann auf “Add Beats”.

Die FAQ sagt zum gewünschten Upload-Format:
Do not upload beats with vocal tags
Your beat files must be stereo MP3 files and encoded at 128kbps/44.1khz,and not under 3:00 minutes.

Also keine Beats in VoiceOver-Promo-Version wie bei vielen anderen Seiten, stattdessen eine saubere MP3-Datei in niedriger Qualität von 128kbps/44100Hz – und die darf nicht weniger als 3 Minuten lang sein.

Gut, ich schnappe mir also mal ein paar Beats und enkodiere sie als .mp3s im geforderten Format und klicke im User Control-Panel auf “Add Beats”. Es erscheint eine kleine Upload-Box in der ich die Daten des Beats eingeben soll (Title / Description / Genre / License / Price / Filename) und eine Datei von meiner Festplatte zum Upload auswählen kann. Also den Titel eingeben, eine Kurzbeschreibung des Beats verfassen (ich gebe hier immer mindestens die BPM und den Aufbau des Beats an, man hat allerdings nur 100 Zeichen, also weniger als eine SMS!), die Felder Genre und License lasse ich auf den Voreinstellungen Hip-Hop und NonExclusive, den Preis darf man im Bereich von 35$ bis 75$ festlegen, und dann wähle ich noch die Datei von meiner Fesplatte aus. So, jetzt kann ich endlich auf den Knopf “Add a Beat” klicken und gespannt auf das Ergebnis des Uploads warten… …das ging relativ fix, nach weniger als einer Minute war der Upload fertig und die Datei sofort verfügbar. Im Player hört der Käufer nur ein kurzes Stück vom Beat, den Track in voller Länger erhält er erst beim Kauf.

Wenn man einen Beat auf Beatswagger.com KAUFT, dann gibt es eine interessante Funktion, nämlich eine Seite zum erstellen einer persönlichen Vertragsbestätigung mittels der PayPal-Transaktionsdaten – man erhält also einen persönliches, einmaliges Dokument für die eigenen Unterlagen. Diese sehr praktische Funktion kann man auch ohne einen Beat zu kaufen einfach mal ausprobieren um sich anzuschauen wie denn der Vertrag für einen gekauften NonExclusive-Beat aussähe: License Page auf Beatswagger.com.
Negativ beim Beat-Kauf fällt auf, dass man als Käufer nur eine .mp3-Datei des Beats erhält, und nicht etwa eine hochwertige .wav-Datei wie auf einigen deutschen Beatwebseiten.

So, dann werde ich jetzt noch zwei Beats auf Beatswagger.com hoch laden und dann mal sehen was da passiert – bzw. – ich werde mir die Seite noch weiter anschauen, ein paar mal im Forum posten und mein Profil mit guten Bildern und Texten attraktiver machen.

Zahlen und Statistiken zu Beatswagger.com:
Beatswagger existiert ca. seit Juni 2007
Anfang 2011 gab es im Forum insgesamt 9350 Postings, die Music-Production-Threads sind weniger aktiv als die reinen Self-Promotion-Threads.
12369 registrierte Mitglieder

Yo – und jetzt wollt ihr bestimmt wissen welche Beats ich bei Beatswagger.com online gestellt habe? Na gut, weil ihr es seid, hier der Link zu meinem Beatswagger-Profil:
www.beatswagger.com/SaintBeatStudios. Klicken. Kaufen. Rappen :D

http://www.BeatSwagger.com/SaintBeatStudios

Wer mehr als 8 Beats auf Beatswagger.com hochladen will und zusätzliche Präsentations-Optionen haben will, der kann eine TopSeller-Membership beantragen – für sage und schreibe 199,95.- US-$ pro Monat. Scheint sich also zu lohnen – wenn man sich im BeatBiz nach oben battlet.

Der Weg ist das Ziel – also Back to the Beat!

 

Hier geht’s weiter zum totalen Durchblick zum Thema Beats verkaufen im Internet.